Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem ersten Besuch führte uns eine Anfrage zurück in den hohen Norden – nach Åre und Sälen. Zurück zu unseren schwedischen Timbaer-Familienmitgliedern Lin und Fredric. Und zurück in eine Winterwelt, die schöner – und kälter – kaum sein könnte.
Wie alles ins Rollen kam
Auslöser der Reise war ein Skilehrer-Ausbildungskurs von Fredric. Mit seinem 175er, verpackt in Naturfaserpapier, sorgte er dort für Aufmerksamkeit. Und zwar nicht bei irgendwem – sondern beim Inhaber eines bekannten Sporthauses in Åre.
Kurz entschlossen machten wir uns auf den Weg. Mit leichtem Stolperstart (unsere Ski kamen einen Tag später an 😅) besuchten wir Daniel in seinem Geschäft, dem Aresportshop – eine feste Grösse direkt am Ortseingang von Åre. Neben dem Haupthaus betreibt Daniel eine eigene Skischule mit rund 17 Mitarbeitenden sowie zwei Pop-up-Stores in den bekanntesten Hotels im Skigebiet.
Daniel setzt auf starke Marken – und auf das Besondere. Genau hier könnte Timbaer ins Spiel kommen: Ab nächster Saison möglicherweise als erster offizieller Timbaer-Händler in Schweden.

Testfahrten bei -20 Grad
Nach dem Shop-Besuch ging es direkt auf die Piste. Perfekter Schnee, eindrückliche Farben am Himmel – und klirrende -20 Grad (mit Fahrtwind gefühlt -30). Getestet wurden vor allem der 175er und der 172er – genau jene Modelle, die Daniel sich gut in seinem Sortiment vorstellen kann.
Mit vielen Eindrücken im Gepäck reisten wir weiter nach Sälen. Fünf Stunden Fahrt durch verschneite Landschaft – und keine Minute Langeweile.
Sälen, Kälte und grosse Pläne
In Sälen erwartete uns Fredric – erneut bei eisigen -20 Grad, aber traumhaften Bedingungen. Zufällig trafen wir auf den Skigebietsfotografen Tano Vidal, der spontan einige eindrucksvolle Schneebilder von uns machte. Für den perfekten Shot riskierten wir alles – begleitet von spanischen Kommentaren und einer grossartigen Stimmung. Dass die Zehen schon nach wenigen Minuten taub waren, war schnell vergessen.
Beim gemeinsamen Nachtessen – ein schwedisches Wildmenü – besprachen wir die nächsten Schritte für Timbaer in Schweden.
Am nächsten Tag ging es zurück in die Schweiz – dieses Mal ohne verspätetes Gepäck, aber mit vielen Ideen, starken Partnerschaften und unvergesslichen Eindrücken im Gepäck.
Schweden – wir kommen wieder.
